Der u-asta kritisiert die erneute Unverhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes.

Die heutige Antirepressionsdemonstration lief zum größten Teil friedlich ab und hat deutlich gemacht, dass die Repressionen gegen die "linke Szene" in Freiburg nicht toleriert werden. Bedauerlicherweise war aber die Gewaltbereitschaft der Polizei sehr hoch. "Wir konnten nicht feststellen, dass die Polizei auch nur ansatzweise deeskalierend wirken wollte" kommentiert u-asta Vorstand Daniele Frijia den Polizeieinsatz.

Resultat war, dass die Kette der massiven Repressionen auch heute nicht abbrach: So zeigte sich die Polizei selbst gegenüber vorbeilaufenden Passanten durch ihre Wortwahl sehr aggressiv: "Als Polizeibeamter Freiburg pauschal als "Zeckenstadt" zu bezeichnen ist keine Lappalie, sondern zeigt, dass hier möglicherweise verschiedene Beamte ihre persönlichen Ideologien und Ansichten aktiv in den Dienst einbringen" erklärt Clemens Weingart, u-asta Vorstand.

Dass es zum Einsatz von Schlagstöcken und Tränengas kam, ist sicherlich auch auf die gewaltbereite Stimmung innerhalb der Polizei zurückzuführen. "Nicht erstaunt waren wir, dass vorbeilaufende Passanten es merkwürdig fanden die Transparente nicht lesen zu können, da die Polizei den Demozug eingekesselt hat" fügt Daniele Frijia hinzu.


Weitere Infos gibt es in unserer Repressionsdokumentation.