Am 25. August 1992 verlassen die französischen Streitkräfte Freiburg. Fünf Kasernengebäude werden für zehn Jahre von der Bezirksstelle für Asyl angemietet. 1996 beschließt der Gemeinderat, dass die fünf Gebäude nach Auszug der Bezirksstelle im Jahr 2002 abgerissen werden sollen.

Am 24. September 2002 entscheidet sich der Gemeinderat, dass vier der fünf Gebäude eine Chance bekommen sollen - für die Genossenschaft "Drei5Viertel", die sich für die Häuser 053, 061 und 062 interessiert, wird die Frist für den Finanzierungsnachweis um vier Monate auf 31.Mai 2003 verlängert. Im Mai 2003 genehmigt der Gemeinderat auf Antrag von "Drei5Viertel" eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember 2003. Während die Interessensgemeinschaft Diva das benachbarte Haus 050 retten kann, beantragt "Drei5Viertel" im Dezember 2003 noch einmal eine Fristverlängerung für ihr modifiziertes Konzept. Der Gemeinderat beschließt am 9. Dezember 2003 den Abriss.


Quelle: Badische Zeitung vom Montag, 12. Januar 2004