Trends auf der Immobilienmesse

Die Ausstellung der Deutschen Bank fand zum 30. Mal mit zahlreichen Teilnehmern statt

FREIBURG. Unter dem Motto "Bauen, Kaufen, Finanzieren" präsentierte die Deutsche Bank am Wochenende zum 30. Mal in der umgebauten Kundenhalle am Rotteckring ihre jährliche Immobilienausstellung - die größte Einzelveranstaltung dieser Art in Südbaden. Mehr als 30 Aussteller, darunter auch eine elsässische Firma, präsentierten ihr Angebot, das von Grundstücken, über Ein-und Zwei-Familien-Häuser bis hin zu Anlageobjekten größerer Art reichte.

Immobilienfirmen waren bei dieser Verkaufsschau ebenso vertreten wie Bauträger, Fertighaus-Hersteller, Anbieter von Passiv-Energie-Häusern sowie das Stadtplanungsamt Freiburg und die Geschäftsstelle Rieselfeld. Das Baufinanzierungsteam der Deutschen Bank hatte sich für diesen Tag personell verstärkt, um für die Finanzierungsfragen samt Zins- und Tilgungsvarianten des Publikums gewappnet zu sein. "Wir konnten am Morgen eine gute Publikumsresonanz verzeichnen", berichtet Organisator Günter Zancanella, "am Nachmittag ließ es wegen der KTS-Demonstration vor dem Haus etwas nach." Dennoch habe sich die Mehrzahl der Aussteller zufrieden über den Verlauf dieser Immobilienmesse geäußert, viele Besucher seien zielgerichtet mit Vorstellungen auf die Aussteller zugegangen. In einem Fall wisse er von einem Aussteller, der mit vier konkreten Projekten in der Tasche abgereist sei.

Der Trend, so Zancanella, gehe immer noch zur eigengenutzten Immobilie, wobei aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage eine deutliche Zurückhaltung bei einer langfristigen Kreditbindung angesichts niedriger Zinsen zu beobachten sei. Immobilien als Kapitalanlage seien immer noch rückläufig. Dies liege auch daran, dass sich viele Anleger bis 1998 stark bei Ost-Immobilien engagiert hätten und das Kapital dort noch einige Jahre gebunden sei.

hwn


Quelle: Badische Zeitung vom Mittwoch, 24. März 2004