"Dies ist ein großer kultureller Verlust für die Stadt Freiburg und die Freiburger BürgerInnen", so Linda Tessin, Vorstandsmitglied des u-Asta in einer Pressemitteilung zur Kündigung der Mietverträge für den Kulturtreff KTS durch die Bahn. Damit werde vielen Menschen in Freiburg die Möglichkeit genommen, eigene Freiräume zu entdecken und sich eigenständig und jenseits vom kulturellen Mainstream zu entwickeln. "Autonome Kulturzentren sind ein fester und wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft", sagt Martin Lyssenko, Vorstand des AStA. Einmal mehr werde alternative Kultur in Baden zerstört. Es gebe mittlerweile nur noch ein alternatives Kulturzentrum in Mannheim. Der u-Asta appelliert an Stadt und Oberbürgermeister Salomon, die KTS in ihren Anliegen zu unterstützen und nochmals mit der Bahn ins Gespräch zu kommen.


Quelle: Badische Zeitung vom Dienstag, 10. Februar 2004