In einem offenen Brief an Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und an Vertreter der Bahn appelliert die KTS-Ini "an die vernünftigen Kräfte" bei Stadt und Bahn und erklärt, zu weiteren Gesprächen bereit zu sein. Die Bahn hatte aufgrund verschiedener Vorfälle auf ihrem Betriebsgelände zunächst den Mietvertrag für ihr vom "Kulturtreff in Selbstverwaltung" genutzte Gebäude gekündigt und nach Aktionen von KTS-Sympathisanten am Hauptbahnhof auch eine Duldung aufgehoben. Nach Meinung der KTS-Ini sollten die Vorwürfe, die zur Kündigung geführt haben, "auf ihren Wahrheitsgehalt" geprüft und jene herausgefiltert werden, "die tatsächlich mit der KTS zu tun haben", um Abhilfe schaffen zu können. Der Verbleib der KTS in ihren bisherigen Räumen sei die mit dem geringsten Aufwand verbundene Lösung.


Quelle: Badische Zeitung vom Donnerstag, 19. Februar 2004